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Zürn vertreibt eWeeder von RootWave

22. Juni 2026

Zürn Harvesting übernimmt ab sofort den Vertrieb der Geräte zur elektrischen Unkrautbekämpfung im Obst- und Weinbau des britischen Herstellers RootWave in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die schwenkbaren Elektroden des RootWave F601 kontrollieren Unkräuter im Obst- und Weinbau durch hochfrequenten Wechselstrom.

Elektrische Unkrautkontrolle im Obst- und Weinbau

Durch den Einsatz des eWeeder von RootWave bleibt der Unterstock-Bereich unkrautfrei, ohne in die Bodenstruktur einzugreifen. Das reduziert gerade in Hanglagen die Erosionsgefahr. Zudem werden die Makrofauna, Nematoden, Bakterien und Pilze geschont. Denn der Hersteller setzt sein patentiertes Hochfrequenz-System (18 kHz) ein, das bei Berührung nicht nervensystemschädigend ist.

Innerhalb der Zürn-Gruppe setzt der Hacktechnikspezialist Garford die Technologie von RootWave bereits in seinem Electric Weeder für den Gemüse- und Ackerbau ein.

Elektrizität schont Bodenbiologie

Das von RootWave patentierte System arbeitet mit hochfrequentem Wechselstrom (18 kHz), der über Elektroden in die Pflanzen eingeleitet wird. Beim Kontakt mit den Pflanzenblättern erhitzt der Stromfluss das Wasser in den Pflanzenzellen und zerstört das Unkraut bis in die Wurzeln.

„Dieser systemische Ansatz ist bisher das einzige nicht chemische Verfahren, das bis in die Wurzeln wirkt“, betont Andrew Diprose, CEO von RootWave. Unabhängige Untersuchungen haben zudem belegt: bei der elektrischen Unkrautbekämpfung mit dem hochfrequenten Wechselstrom-System bleibt die Bodenbiologie erhalten. Die Makrofauna des Bodens, Nematoden, Bakterien und Pilze werden nicht geschädigt.

Durch die Hochfrequenztechnologie ist das Rootwave-Verfahren auch für den Anwender von Natur aus sicher. Denn der Strom wirkt in diesem Frequenzbereich nicht schädigend auf das Nervensystem. So können für eine hohe Wirksamkeit der Behandlungen auch besonders hohe Leistungen von 60 kW übertragen werden.

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